Ausgrenzen - Entrechten - Vernichten

Holocaust-Gedenkveranstaltung für Jugendliche

 

  • Was haben die Ausgrenzung und Entrechtung und die anschließende Vernichtung der europäischen Juden und Andersdenkender im Dritten Reich mit Jugendlichen 2018 zu tun?
  • Ist der Holocaust ein einzigartiges Geschichtsereignis?
  • Lassen sich Rückschlüsse, Parallelen, Mechanismen erkennen?
  • Welche Schlüsse ziehen Jugendliche heute?

In einer szenischen Lesung mit interaktiven Momenten setzen sich die Schauspieler Marjam Azemoun und Frank Sommer mit Ausgrenzung und Entrechtung auseinander, stellen Fragen und fordern zur Stellungnahme heraus.

Zeitzeugenberichte, Textausschnitte aus aktuellen Büchern und Videomaterial beleuchten die Ereignisse und die systematische Verfolgung im Dritten Reich.

Eine spannende und kontroverse Diskussion ist erwünscht.

 

Die Holocaust-Veranstaltung findet zum Gedenktag der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 statt.

 

Teilnehmer

Max. 150 Jugendliche ab der 10. Klassenstufe

 

Dauer

Ca. 75 Minuten

 

Kosten

Einzeltermin € 875,-
Fahrtkosten für 2 Pers. mit Bahncard 25 und ggf. Übernachtung.

 

Holocaust-Gedenkveranstaltung für Jugendliche
Holocaust-Gedenkveranstaltung / Foto: Thomas Schmidt

Ansatz

Das Wissen vieler Jugendlicher über den Holocaust und die Verfolgung andersdenkender und andersgläubiger Menschen im Dritten Reich ist meist gering. Zwar sind der 2. Weltkrieg und Hitler bekannt, doch Hintergründe und Zusammenhänge sind wenig erschlossen.

 

Die Veranstaltung zielt nicht darauf ab, Wissen und Datenfakten zur Verfolgung von Juden und Andersdenkenden und deren Vernichtung zu liefern. Vielmehr soll den Jugendlichen ein emotionaler und bewegender Einstieg zu Ausgrenzung, Stigmatisierung, Vertreibung und Vernichtung geboten werden. Wichtig ist die versinnlichte Art der Umsetzung.

 

Was hat dazu geführt, dass die Ausgrenzung und Entrechtung so vieler Menschen möglich wurde? Das ist die Kernfrage, mit der sich diese Veranstaltung auseinandersetzt und dabei den Schülern die Frage stellt: „Können wir aus der Geschichte etwas lernen?“

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