Künstler*innen stellen sich vor

Mit wem arbeiten wir eigentlich zusammen?

Wir eröffnen mit diesem Beitrag eine neue Serie die nun regelmäßig auf unserer Startseite erscheinen wird: Künstler*innen stellen sich vor.

Wie der Titel ganz klar verrät, werden wir euch hier die Künstlerinnen und Künstler vorstellen mit denen wir teilweise seit über 20 Jahren oder auch erst seit zwei Jahren zusammenarbeiten. In Interviews erzählen sie unter anderem von ihren erinnerungswürdigsten Bibliotheksauftritten oder von kreativ und erfolgreich gelösten Pannen.

Den Anfang macht der Zauberkünstler Jan Gerken.

Mehr zu seiner Person finden Sie auf seiner Künstlerseite.

 

Wie ist es zu deiner ersten Zusammenarbeit mit Eventilator gekommen?

 

Es begab sich zu einer Zeit, in der ich tagsüber das Leben eines Studenten führte und zumeist in den Abendstunden als Zauberkünstler auftrat. Für mein Studium der Bibliothekswissenschaft habe ich ein Praktikum in der Kinder- und Jugendbibliothek Spandau bei Frau Rhein gemacht. Dort sprach sich schnell rum, dass ich mich mit der Zauberkunst beschäftige. So wurde ich bald für Auftritte zuerst für den Freundeskreis vermittelt, später dann für die lange Harry Potter Nacht bei Karstadt, bei Veranstaltungen zu den Berliner Märchentagen und ich durfte mehrfach beim Kinderliteratourzug meine magischen Fähigkeiten einsetzen. Dies war eine Kooperation zwischen der Deutschen Bahn und den Berliner Stadtbibliotheken, bei der ein Sonderzug von den einzelnen Bibliotheken bespielt wurde. Bei den verschiedenen Veranstaltungen traten auch öfter Frank Sommer und/oder Künstlern von Eventilator auf. Frank Sommer erkannte mein Potential, sprach mich an und nahm mich unter Vertrag. Dies war der Beginn einer wundersamen Freundschaft.

 

Wie kam und kommt es zu der Entwicklung deines Programms?
 
Zuerst überlegte ich mir, was kann ich aus oder mit Büchern zaubern. Kann man ein Buch schweben lassen? Dinge aus Büchern erscheinen lassen? Nach und nach vernachlässigte ich die Idee, Bücher als Requisiten zu benutzen, sondern eher als Inspirationsquelle. So visualisiere ich zum Teil vorgelesene Dinge mit einem Zauberkunststück. In anderen Programmen zeige ich und erkläre ich ein Kunststück aus einem Zauberbuch. Aus einem anderen Buch führe ich ein Kunststück aber nur vor - ohne Erklärung. Dadurch sehen meine Zuschauer, dass sie in Büchern nicht nur Geschichten finden können, sondern auch ganz praktische Handlungsanweisungen, um beispielsweise ein Origami zu falten, einen Knoten zu lernen oder ein Zauberkunststück vorführen zu können.
 
Was passiert wenn du zum Beispiel Lesezauber in der Bibliothek aufführst?
 
Was da passiert, ist sehr unterschiedlich. Wie das zum Beispiel aussehen kann, erfährst Du beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt: eventilator fragt, Jan antwortet! ;-)

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Nächste Termine

15.03.2021

Veranstaltungen

 

Aufgrund der aktuellen Situation wurden alle Veranstaltungen auf März 2021 verschoben. Wir organisieren engagiert mit Ihnen Ihre nächsten Veranstaltungen.

18.03.2021

"Das magische Buch" - Livesound-Storytelling

Berlin-Spandau, Stadtteilbibliothek Falkenhagener Feld

19.03.2021

"Comic-Speed-Painting" zur Langen Nacht der Bibliotheken in NRW

Neuss, Stadtbibliothek

20.05.2021

Fortbildung "Leseanimation"

Rendsburg, Büchereizentrale Schleswig-Holstein

03.07.2021

Bibliotheksnacht zum Auftakt des SLC mit "Das magische Buch"

Siegburg, Stadtbibliothek

14.07.2021

"Comic-Speed-Painting"

Hof, Stadtbibliothek

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